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03.07.2009: Mobile Denkbausteine - die Vision Mindstone

HAW Hamburg startet Forschungsprojekt zum allgegenwärtigen Lernen im mobilen Internet der Zukunft

Mindstone LogoWissen ist heute jederzeit online verfügbar, doch das Verständnis wächst nicht mit. Die moderne Wissensgesellschaft orientiert sich an Schlagwortwissen wie in Wikipedia. Erfolgreiches Handeln jedoch erfordert Können - verankert in einer nachhaltigen Kompetenzgesellschaft.


Von der Wissens- zur Kompetenzgesellschaft - diesen Wandel wollen die Hamburger Forscher gemeinsam mit ihren Partnern, der Helmut-Schmidt-Universität, HTW Berlin, Zürcher Hochschule Winterthur sowie den Firmen Link-Lab und Daviko in dem dreijährigen Forschungsprojekt Mindstone zum Thema machen. Das internationale Vorhaben wird vom Bundesministerium für Forschung und den Unternehmen zusammen mit 270.000 Euro gefördert. Mithilfe semantischer Technologien des Web 3.0 und mobiler Peer-to-Peer Kommunikation werden Content-zentrierte soziale Netzwerke gestaltet und erprobt. Lehrende und Lernende, Neugierige und Spezialisten sollen so spontan bei Fachdialogen im Netz zueinander finden. 


"Im Mittelpunkt steht der thematisch orientierte Dialog", so Projektleiter Prof. Schmidt aus der Informatik der HAW Hamburg. "Kompetenzen wachsen in der gemeinsamen, kritischen Auseinandersetzung über fachliche Zusammenhänge. Unser Ziel ist, dass Lernende den Erkenntnisprozess selbst steuern und Wissenszusammenhänge nach eigenen Bedürfnissen erschließen können - mithilfe modernster Möglichkeiten der Online-Technologien."


Mindstone hat zum Ziel, die zwischenmenschliche Dialogfreude der Sozialen Netzwerke mit maschinengestützter Wissensverarbeitung zu vereinen und so den Teilnehmern eine einfache und effiziente Interaktion in Wissensnetzen zu ermöglichen. Ein allgegenwärtiger Zugang auch von mobilen Geräten erleichtert dabei die alltagsbegleitende Präsenz: in der Pause, im Bus oder am Ort eines Geschehens - ein Mobile Learner kann stets in seinem Kompetenznetz aktiv sein.
Mindstone wird im Rahmen des FHprofUNT-Programms vom BMBF gefördert.

Weitere Informationen:     http://mindstone.hylos.org

Pressekontakt & Ansprechpartner:
Prof. Dr. Thomas C. Schmidt
HAW Hamburg, Dept. Informatik
Berliner Tor 7
20099 Hamburg
E-Mail: schmidt@informatik.haw-hamburg.de
Tel: +49-40.42875 – 8452, Fax: +49-40.42875 – 8409
Web: http://www.haw-hamburg.de/inet

Über die Forschungsgruppe INET an der HAW Hamburg
Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) ist die zweitgrößte Hochschule der Hansestadt und die drittgrößte Fachhochschule in der Bundesrepublik.
Die HAW Hamburg gliedert sich in 4 Fakultäten: Design, Medien und Information; Life Sciences; Wirtschaft und Soziales sowie Technik und Informatik mit insgesamt 17 Studiendepartments. Rund 12 300 Studierende werden von 370 Professorinnen und Professoren sowie ca. 300 Lehrbeauftragten betreut. Im Jahr 2008 beendeten 1624 Studierende an der HAW Hamburg ihr Studium erfolgreich. Zum Wintersemester 2009/10 bietet die HAW Hamburg 56 Studiengänge an: 36 Bachelor- und 20 Masterstudiengänge. Im Jahr 2008 hat die HAW Hamburg rund 3,7 Mio € an Drittmitteln für den Forschungsbereich eingeworben. Im Jahr 2009 gab es 19 Forschungsschwerpunkte, vier Forschungs- und Transferzentren sowie zwei Institute.

Das Internet der Zukunft, mobile Multimedia-Netze, P2P-Technologien und das Semantic Web sind die gegenwärtigen Themen von Prof. Dr. Thomas Schmidt aus der der HAW Hamburg und seiner Forschungsgruppe INET. Zusammen mit Studenten und Kooperationen aus dem In- und Ausland entwickelt er Konzepte und praxistaugliche Lösungen. Damit die Ideen nicht in Schubladen verschwinden, beteiligen sich Schmidt und sein Team aktiv an der Internetstandardisierung innerhalb der Internet Engineering Task Force (IETF).

Weitere Informationen: http://www.haw-hamburg.de/inet

 

 

Über das Zentrum für technologiegestützte Bildung der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg

 

Das Zentrum für technologiegestützte Bildung der Helmut-Schmidt-Universität ist eine überwiegend drittmittelfinanzierte Forschungseinrichtung und versteht sich als wissenschaftlicher Dienstleister an der Schnittstelle zwischen Bundeswehr, gesamtem öffentlichen Dienst, Wirtschaft und Wissenschaft im Themenfeld der technologiegestützten Aus-, Fort- und Weiterbildung. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte sind dabei einerseits die Entwicklung pädagogisch-didaktischer Konzepte für technologiebestützte Bildung und deren Implementierung in der Praxis, andererseits aber auch die wissenschaftliche Begleitung von Organisationsentwicklungsprozessen sowie die formative und summative Evaluation von Bildungskonzepten.

Das Zentrum für technologiegestützte Bildung hat im Rahmen seiner Forschungs- und Konzeptionsarbeit die Initiative „Dynamischer Content“ ins Leben gerufen, da der  Erfahrung nach umfassende Weiterentwicklungen im Bereich der Didaktik technologiegestützter Bildung einerseits und neuen Möglichkeiten der technischen Gestaltung von Lehrarrangements andererseits auch eine Auseinandersetzung mit zukunftsfähigen Konzepten für Content dringend erforderlich machen.

Weitere Informationen: http://www.hsu-hh.de/teletutor/

 

 

Über das eLearning Competence Center der HTW Berlin

 

Die HTW ist Berlins größte, vielfältigste und zugleich jüngste Fachhochschule. An ihr lehren und forschen rund 270 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einem breiten Spektrum von Arbeitsfeldern. Über 9000 Studierende absolvieren an der HTW eine praxisnahe und zukunftsorientierte Ausbildung in den Bereichen Technik, Informatik, Wirtschaft, Kultur und Gestaltung.

Das eLearning Competence Center

versteht sich als Dienstleistungseinrichtung der HTW im Bereich "eLearning in Lehre und Weiterbildung". Es bietet Lehrenden und Studierenden Information, Beratung, Schulung und Support rund um das Thema eLearning an der HTW Berlin. Darüber hinaus organisiert es Projektausschreibung und unterstützt bei der Umsetzung der eLearning-Projekte. Im Rahmen dieser kontinuierlichen Projektarbeit werden in jedem Semester etwa 5 Online-Kurse erstellt und publiziert. Das hierdurch entstandene umfangreiche Inhaltsangebot wird innerhalb der HTW Berlin in Fern- und Präsenzlehre, aber auch in verbundenen Partnerhochschulen und bei externen Schulungspartnern mit großem Erfolg intensiv eingesetzt.

Weitere Informationen: http://www.htw-berlin.de/Die_HTW/Leitung_Verwaltung/eLearningCompetenceCenter/index.html

 

 

Über das Zentrum für Neues Lernen an ZHAW Winterthur

 

Das Zentrum Neues Lernen (ZNL)

ist Partner und Promotor der Learning Community der School of Management (SoM) an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW). Neues Lernen bedeutet dabei, mit der Learning Community neue Möglichkeiten in der Lernkultur und -qualität, Lernprozesse und -technologien zu schaffen und zu nutzen. Kunden des Zentrums sind Studiengänge, Dozenten und Studenten der SoM und der ZHAW generell sowie Organisationen und Unternehmen. Sie sehen das ZNL als verlässlichen, kundenorientierten und schnellen Partner beim Kompetenzaufbau, von dem sie (zertifizierte) Qualifizierungsprodukte, Beratung und Dienstleistungen, Entwicklungen und neues Wissen beziehen.

Weitere Informationen: http://www.cenl.zhaw.ch/

 

 

Über Link-Lab

 

link-lab ist ein junges, im Sommer 2006 gegründetes Spin-Off mit Sitz in Berlin - ein leistungsstarkes Team entwickelt Lösungen auf den Gebieten Informationsmanagement, Kommunikation und Integration. Hervorgegangen aus F&E Projekten der FHTW Berlin, ist die link-lab mit einem guten Portfolio von Kompetenzbereichen und produktnahen Systemen am Markt. In dem Geschäftsbereich eLearning bildet das hylOs eLearning Content Management System das Kernprodukt, welches gemeinsam mit Beratungs- und Contentdienstleistungen mit merklichem Erfolg vermarktet wird.

Das link-lab Team besitzt langjährige Projekterfahrung und Expertenwissen. So haben die Akteure vielfältige komplexe Systementwicklungen bis zum Produkt-Rollout, Konzeptionen bis zu neuen Standards für ein zukünftiges Internet gemeinsam entwickelt. Das Team verbindet mit seinem hohen Innovationsanspruch die frühzeitige Entwicklung und ein strategisches, kundenspezifisches Deployment.

Weitere Informationen: http://www.link-lab.net

 

 

Über die daviko GmbH

 

Die daviko GmbH entwickelt Multipoint Videokonferenz-Software für die kooperative Arbeit im Intranet und Internet. Die Berliner Firma wurde 2001 als Spinoff der FHTW Berlin gegründet. Ein knappes Jahr später erhielt sie einen ersten Preis des Gründerwettbewerbs Multimedia vom Bundesministerium für Wirtschaft. Im selben Jahr belegte die daviko den zweiten Platz der ersten Stufe des Berliner Businessplan Wettbewerbs.

Die Kernkompetenzen der Gesellschaft für digitale audiovisuelle Kommunikation liegen in der Codierung und Übertragung von Videodaten. Neben dem Vertrieb der selbst entwickelten Standard-Software für Videokonferenzen bietet die daviko GmbH auch Beratungsleistungen einschließlich kundenspezifischer Software-Lösungen an.

Das Know-how der Experten für Videokommunikation zeigt sich mit nationalen und internationalen Kunden aus Industrie, Forschung, Verwaltung und NGOs bestätigt. Hierzu zählen u.a. die Villeroy & Boch AG, EADS, das Auswärtige Amt und der WWF Deutschland.

Weitere Informationen: http://www.daviko.com

 

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